Über KÖRPERARBEIT

Ein Anfang

Ich biete Assistenz dabei, den Zugang zu sich selbst zu prüfen oder umzugestalten. Alles, was wir erleben, speichert der Körper ab. Wenn Erfahrungen von Anspannung und Schmerz nicht richtig verarbeitet werden, neigt die Psyche zu Reinszenierungen um unverabeiteten Schmerz zu kommunizieren. Der Körper ist kreativ, wenn es darum geht, auf die Notwendigkeit zu heilen hinzuweisen. Bleibt diese Botschaft verschlüsselt, kann die so entstehende innere und äussere Desorganisation viel Energie kosten.

Schmerz & Reichtum

Die Arbeit, die ich anbiete, funktioniert über Berührung in Form einer Massagetechnik mit dem Namen Rebalancing. Aus eigener Erfahrung und aus Feedback von Klienten kann ich sagen, dass es sich wie eine Reise ins Innerste anfühlt. Das Finden und Lösen innerer und äusserer Anspannung stehen dabei im Fokus. Gelingt es, die muskuläre Spannung zu erreichen, ist der Weg tiefer hinein nicht mehr weit. Dann lässt sich Lebensangst berühren, der Raum für Freude weiten, oder viele kleine Ja’s in einem Beet aus Unsicherheit pflanzen. Es wachsen unmögliche Gärten.

Danach

Das Ziel ist es, frei über die Energie verfügen zu können, die zum Halten der Anspannung verbraucht wurde. Der Effekt einer Sitzung kann verstärkt werden, wenn man wohlwollend beobachtet, welche Dinge durch die freigesetzte Energie möglich sind. Manchmal braucht man Unterstützung bei der Revision der wahrnehmbaren Signale. Das ist mein Angebot.

BEschreibungen von klienten

Ich wurde herausgefordert,

aber zugleich ist Lambert nicht über meine grenzen gegangen. Das ist eine sehr gute Mischung für Lernenprozesse generell – worauf es hier wohl allerdings ankommt, ist es, etwas über sich selbst zu verstehen. Meine spezielle Erfahrung damit war, dass ich zusammen mit Lambert cm für cm nachvollziehen konnte, wo meine Anspannung körperlich abgelegt wird und sie dann auch bewusst loszulassen (so ähnlich wie bei progressiver Muskelentspannung). Es hat mir geholfen, am Ende zu einem ausgeglicheneren und entspannteren Zustand zu kommen, was mir so manchmal sehr schwer fällt. auch meine Gedanken haben sich mit beruhigt und ich konnte für einen moment Frieden finden.

Es ist wirklich eine Erfahrung.

Es ist nicht nur so dass man sich in die Hände eines Anderen begibt und einfach nur daliegt, sondern es ist für mich eher eine Zusammenarbeit, indem man sich bewusst auf die Berührungen und Empfindungen einlässt. Ich habe mich sehr in dem Moment verhaftet gefühlt und bewusst wahrgenommen wie mein Körper an- und entspannt. Mein Atem beobachtet und gespürt. Vor allem habe ich mich als Person sehr wahrgenommen gefühlt – das kann einem im ersten Moment etwas Angst und Respekt machen, ist aber im Grunde eine sehr bereichernde und schöne Erfahrung. Bei den Sitzungen gab es Momente der tiefen Entspannung und des Wohlseins. Jedes Mal fühlt sich anders an und ist eine Entdeckungsreise zum eigenen Empfinden und Körpergefühl. Es ist schwer zu beschreiben wie man sich danach fühlt. Man ist im wahrsten Sinne berührt und merkt dass es Dinge unter der Haut gibt die man selten bewusst wahrnimmt. Sie klingen in mir nach und verändern mich. Jede neue Sitzung weckt meine Neugierde und macht mich gespannt auf was es alles noch zu entdecken gibt – die ganzen Gefühle zu dem ein Mensch fähig ist.

Von Lambert berührt zu werden

war eine sehr intensive körperliche und geistige Erfahrung. Seine Arbeit auf rein körperlicher Ebene zu beschreiben würde deswegen das wichtigste übersehen. Lambert ließ auf sehr sensible Art meinen Körper gewissermaßen sprechen; zu ihm, aber auch zu mir selbst. Er schaffte es teils durch sehr gezielte Fragen zarte Verbindungen zwischen Körper und Geist vorzuzeichnen, wobei es mir letztlich selbst überlassen war ihnen zu folgen. Für mich war es wie eine ‚Gemeinschaftsarbeit’ an meinem Körper, er setzte Impulse, und ich konnte Stärken, Schwächen, Grenzen und Verbindungen erahnen, die mir so vorher nie wirklich bewusst bzw. mir nie bewusst gemacht worden waren. Vielleicht trifft die Beschreibung „aktives Zuhören“ seine Arbeit am Körper ganz gut – denn letztlich liegt es bei einem selbst, welche Antworten man gibt und geben möchte. Von der Sitzung habe ich vor allem gelernt aufmerksam zu sein, seinem Körper einen Platz im Bewusstsein einzuräumen und ihn regelmäßig zu fragen: Was tut dir gerade gut und was weniger? – wir sind eben nicht nur verkopfte Wesen, das vergisst man schnell.

Es fällt mir sehr schwer

in Worte zu fassen, was bei der Rebalancing Massage eigentlich passiert, es passiert nämlich sehr viel dabei, jedoch auf einer Ebene, die sich meiner Fähigkeit zum Formulieren ein wenig entzieht. Gefühl schlägt Verstand? Daher ein vorsichtiger Versuch: Meine Yogalehrerin gab mir schon öfter den Hinweis, ich solle darauf hören, was mir ihre Finger und Berührungen sagen wollen. So richtig verstanden habe ich das ehrlich gesagt nicht so wirklich – bis mir während den Stunden bei Lambert ein kleines Licht aufging. Unser Körper sammelt all unsere Geschichten. Beharrlich und meist unbewusst. Er speichert sie in den vielfältigsten Formen ab und je nachdem, welche Emotionen im Spiel sind oder es waren, so landen sie je nach Intensität und Tiefe in unseren Körpergeweben und buddeln sich dort ein. Im schlimmsten Fall als Verspannung oder Schmerz. Herzlichen Dank. Die Ursache bleibt oftmals unergründet, wenn wir nicht zuhören. Und dann kann es passieren, dass sich die innere Anspannung auf eine unangenehme Weise verselbstständigt und stecken bleibt. In Lamberts Sitzungen lernt man wieder hinzuhören. Ohne viele Worte, ohne dass er seine Methode detailliert erklärt oder Fragen stellt. Obwohl, nein. Er stellt Fragen. Einige sogar. Aber mit seinen Händen und zielgerichteten Berührungen. Ich durfte feststellen, dass er mit seiner feinen Intuition und Sensibilität ziemlich schnell die Stellen findet, die etwas zu sagen haben. Oder die sich gerne verstecken. Und an diesen Stellen beginnt er zu arbeiten, mit speziellen Massagetechniken, Druck und Sänfte, manchmal mit spielerischen Bewegungen oder Atemtechniken. Muskeln fangen an sich zu bewegen, sich zu verkrampfen oder zu zucken. Man lacht. Oder weint vielleicht. Der Herzschlag wird schneller, die Atmung verändert sich. Mir schoben sich viele Bilder in den Kopf und einzelne Sätze, die mich während der Massage und auch noch danach beschäftigten. Nach den Sitzungen habe ich mich unglaublich gut gefühlt. Leicht. Still und zufrieden. Geschlafen habe ich in den anschließenden Nächten wie ein Baby und am nächsten Morgen war ich oft verblüfft, wie offen sich manche Bereiche meines Körpers anfühlten. Die Bilder und Sätze kamen mir wieder in den Sinn. „Was wäre, wenn du hier loslässt“ und wenn mir das dann gelang, war plötzlich etwas im Fluss – Loslassen kann sich so gut anfühlen. Man muss aber erstmal drauf kommen…wie, was. Die Kunst oder Aufgabe ist vielleicht genau das. Der Transfer des Erfahrenen aus den Sitzungen in unseren Alltag. Lambert geht mit großer Begeisterung und Überzeugung unglaublich liebevoll an seine Arbeit heran. Er schafft Raum und kann am Ende doch genau auf die kleinen Pfade hinweisen, an denen man sonst vielleicht vorbei gestapft wäre. Ich habe Rebalancing als eine Art Werkzeug kennengelernt, zu sich zu finden und im Moment zu sein. Mit einer klassischen Massage hat es vielleicht eher weniger zu tun und es erfordert Mitarbeit und den Willen, etwas zu erfahren – mit der Bereitschaft etwas zu ändern oder mehr Klarheit zu erlangen und (eventuell) auftretenden Schmerz zuzulassen. Am Ende sind es aber vielleicht genau diese kleinen Bemühungen, die befreiend wirken können.

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